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Klavier lernen für Kinder von 3-10

Klavier-Kindergarten

Alle Kinder sind begabt und haben Spaß beim musizieren!

Bereits im Vorschulalter kann Ihr Kind mit dem Klavierunterricht beginnen. Dabei müssen sie selbstverständlich noch keine Noten lesen können. Das kommt erst später! Ihr Kind hat bei mir von Anfang an Einzelunterricht. Dies hat den Vorteil, dass ich individuell darauf eingehen kann.
Jede Klavierstunde enthält folgende Elemente:

- Gelerntes wiederholen,
- aktuelles dazulernen
- und Neugier auf Neues wecken.

Spielerisch Lernen

Der Klaviertastatur ist für jedes Kind am Anfang ein Labyrinth, das aus schwarzen und weißen Tasten besteht. Um einen Weg durch dieses Wirrwarr zu zeigen erzählt die Klavierlehrerin Vera Zolyniak eine spannende Bildergeschichte von einem Circus, der mit vielen Tieren an einem See Rast macht. Jedes der Tiere, welche aus dem Circus fortlaufen, steht für eine bestimmte Note. Sogar 3 jährige Kinder lernen im Spiel die Tiere aus der Geschichte mit den entsprechenden Tasten auf dem Klavier in Verbindung zu bringen. In einer Mappe, die jede Klavierschüler am Anfang des Unterrichts erhält, gibt es jede Menge kreativitätsförderndes Material, damit die Kinder altersgerecht, unterhaltsam, informativ, spielerisch und schnell Noten und Klavierspielen lernen:

Bunte Aufkleber für die einzelnen Klaviertasten, Malvorlagen, Merkgedichte für jede Note, Notenwürfel, um Zufallsmelodien zu komponieren, Notenlotto und viele andere Dinge mehr.

Die Kinder spielen gelernte Stücke auch auf einem Spielzeugflügel, wo die gespielten Stücke aufgezeichnet und wiedergegeben werden können. Fehler erkennt das Kind dann von selbst. Anschließend geht es ans große Klavier, damit sich die kleinen Finger auch an die großen Tasten gewöhnen können. Wenn die Konzentration bei den Kleinen nachlässt, dürfen Sie auf dem IPAD mit speziellen Apps für Kinder Noten raten. Ganz von selbst trainiert das Kind mit unterschiedlichen Programmen das Gehör für die Musik.

Der Königsweg der Erziehung

Vera, die Klavierlehrerin stammt ursprünglich aus Russland. In den letzten 15 Jahren hat sie den Unterschied zwischen der Musikausbildung in Russland und Deutschland deutlich erfahren können.

Ihr Anliegen ist es aus beiden Ausbildungssystemen die besten Methoden herauszufiltern und miteinander zu kombinieren.
Die russische Musikschule, genauso wie die russische Ballett- und Eiskunstlaufschule ist sehr kompromisslos, wenn es um die Dauer des Unterrichts geht. Fleissig üben, am besten jeden Tag, mindestens 1 Stunde. Die russische Devise "ohne Fleiss keinen Preis" ist offensichtlich für den deutschen Klavierschüler zu anstrengend, zeitraubend und für kleine Kindern nach Ansicht vieler Eltern wohl nicht zumutbar. Einmal die Woche Sport, und einmal in der Woche Musikuntericht scheint für die Eltern deutscher Kinder ausreichend zu sein.

Nach Veras Erfahrung mit kleinen Klavierschülern können und wollen viele Kinder mehr als nur 30 Minuten in der Woche am Klavier sitzen spielen und lernen. Gerade die Vorschulkinder haben die Muße, die Zeit und vor allen Dingen die Fähigkeit Musik wie eine Sprache zu lernen.

Musizieren fördert das Sozialverhalten, die Entwicklung der Intelligenz und die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Mit Musik ist es wie mit der Sprache: Je früher man anfängt, desto intensiver der Lernprozeß. Musik ist der Königsweg jener Erziehung, die eine umfassend gebildete Persönlichkeit anstrebt. Die universelle "Software" im "Biocomputer" Gehirn zum Erlernen der Sprache erkennt Musik wie eine Sprache. Je nachdem, wie intensiv die Beschäftigung mit Musik gestaltet wird, schafft sie Voraussetzungen dafür, dass Musik als zweite Muttersprache erkannt und erworben wird.



Musikpädagogik verändert

Die Menschheit heute ist auf zwei ungleiche Teile aufgeteilt. Der größte Teil kann nichts mit der Zeit anfangen. Langeweile führt dann zu übermäßigen Konsum von betäubenden Medienkonsum. Der andere Teil der Menschheit hat nie genug Zeit alles zu realisieren, zu erledigen und zu schaffen. Er lebt kreativ und strebt überwiegend danach seinen Geist zu befriedigen. Von der Gewichtung dieser beiden Gesellschaftsteile, also denen die überwiegend konsumieren und denen die überwiegend schöpferisch sind , hängt das Niveau unserer Gesellschaft ab. Je weniger Schöpferpotential wir haben, desto ärmer und hungriger nach körperlichen Genüssen ist unsere Gesellschaft.

Unserer Kinder besitzen es noch, das angeborene Naturprogramm, dass Wissensucht und Schöpfersucht erzeugt. Schumann hat einmal gesagt, dass die Moralgesetze und die Kunstgesetze identisch sind. Die Musikpädagogik kann mithelfen, daß sich dieses Programm nicht verflüchtigt. Musikpädagogik formt aus einem Kind nicht nur einen Musiker, es macht den Gesellschaftsanteil größer, der schöpferisch unsere Welt gestaltet.